Warum ein Firmenjubiläum vielmehr als eine Pflichtübung sein kann

Firmenjubiläen werden in sehr vielen Fällen von den Unternehmen nicht als das erkannt, was sie tatsächlich sein könnten. Viel zu oft enden Jubiläumsjahre mit einem ganzen Bündel vertaner Chancen, die sich so schnell nicht wieder bieten. Vielen Unternehmen ist nicht bewusst, dass das Jubiläum eine reich sprudelnde Quelle fürs eigene Marketing sein kann.

Ein Jubiläum schafft ein hohes Maß an öffentlicher Aufmerksamkeit und ist in der Regel ein in der öffentlichen Wahrnehmung grundsätzlich positiv besetztes Thema. Warum also nicht diesen Rückenwind aufnehmen und das Jubiläum zusätzlich maximal mit flankierenden Marketing-Maßnahmen aufladen?

Gerade heute, wo Unternehmen im globalen und digital vernetzten Business immer vergleichbarer und damit auch immer “gleicher” werden, bietet das Jubiläum mit dem damit verbundenen Blick  …weiterlesen »

Heute vor 85 Jahren – Triumph für Mensch und Maschine über dem Atlantik

Seit Beginn der Luftfahrt hat es den Menschen gereizt, Rekorde aufzustellen. Eine besondere Herausforderung war dabei immer das Überqueren des offenen Meeres. So startete bereits im Jahr 1909 der Franzose Louis Blériot zu einer erfolgreichen Überquerung des Ärmelkanals. Dieses Abenteuer war seinerzeit nach lediglich 37 Minuten in Dover beendet.

Eine deutlich ambitioniertere Herausforderung nimmt rund 20 Jahre später der Amerikaner Charles Lindbergh an. Statt der Blériot’schen 35 km erwartet ihn 1927 die atemberaubende Distanz von 5.808,5 km während der Überquerung des Atlantischen Ozeans. Nicht zuletzt ein bereits 1919 ausgeschriebener Preis von 25.000 US-Dollar für den ersten Non-Stopp-Flug zwischen New York und Paris gibt den Ausschlag für sein halsbrecherisches Vorhaben, ein Himmelfahrtskommando im wahrsten Sinne des Wortes. Auch wenn er eigentlich nicht der Erste ist, dem die Non-Stopp-Überquerung gelingt (dieses Verdienst gebührt bereits im Jahre 1919 John Alcock und Arthur Whitten Brown) , so kann er sich doch auf seine Fahnen schreiben, …weiterlesen »

History-Zitat der Woche – William Faulkner

Vor 125 Jahren – Der Eiffelturm beginnt aus der Pariser Erde zu wachsen

Vor 125 Jahren war die Geburtsstunde eines Wahrzeichens nicht nur von Paris, nicht nur von Franreich, sondern vielleicht sogar von ganz Europa. Für jeden Europatouristen aus Übersee steht die Stahlskulptur im Herzen von Paris ganz oben auf der Agenda. Kaum jemand vermag sich der Magie zu entziehen, die der Turm erzeugt, wenn man sich ihm langsam nähert. Erst dann wird einem die monumentale Größe bewusst, die dieses Bauwerk tatsächlich hat, aus der Ferne aber nicht unbedingt vermuten lässt.

Auch wenn der Turm heute die wenigsten kalt lässt und seine Bedeutung für Paris unumstritten ist, war seine Geburt doch von zahllosen Protestaufrufen begleitet. Die zeitgenössische Meinung zu dem Stahlgerippe war überwiegend von Entsetzen geprägt und so stand das Bauwerk von Anfang an unter keinem guten Stern. Und so ist der Baubeginn im Januar 1887 nicht nur von eisigem Wetter, sondern auch von ebensolcher öffentlichen Meinung geprägt.

Unvorstellbar aus heutiger Sicht, aber ein gutes Beispiel dafür, wie geschichtliche Entwicklung – auch die Entwicklung des jeweils herrschenden Zeitgeistes – prägend wirken kann. Die Protestbewegung war so massiv, dass ein frühes Ende wenige Jahre nach der Weltausstellung von 1889, dem eigentlichen Anlass für das Bauwerk, vorprogrammiert schien.

Wer vermag zu sagen, wie das Schicksal des Turmes verlaufen wäre ohne …weiterlesen »

Buchzitat der Woche – Winston Churchill

Printmedien als Markenbotschafter

Auch wenn die Ausführungen auf dem 2. Marketingdialog in Heidelberg nicht mehr ganz taufrisch sind, so haben Sie doch nach unserer Einschätzung keineswegs an Aktualität verloren. Im Vortrag des Journalisten und Kommunikationsexperten Andreas Weber kommt zum Ausdruck, dass insbesondere Marken von Printmedien profitieren. Es gibt kaum ein anderes Medium, das Menschen in vergleichbarer Weise ansprechen würde. “Printmedien sind unsere wichtigsten Informationsträger. Schrift und Bild verdanken wir unsere Kultur. Print hilft, Markenbilder zu schaffen und dauerhaft zu etablieren.”

Printmedien, und das trifft sicher in besonderer Weise zu für Corporate Books, sind durch ihre Nachhaltigkeit geradezu prädestiniert dafür, Marken ein dauerhaftes Gepräge zu geben und eine Marke emotional aufzuladen. “Printmedien rühren uns an. Eine qualitätvolle Optik und das haptische Erleben im Umgang mit Papier machen Drucksachen und ihre Inhalte zur Besonderheit. Printmedien schaffen – ohne dass wir uns dessen bewußt sind – die effektivste Basis für eine dauerhafte Beziehung.”

Weiterführender Link: 2. Marketing-Dialog in der Heidelberger Print Media Academy

History-Zitat der Woche – George Bernard Shaw

Heute vor 120 Jahren – Gründung der Brennerei Asbach & Co.

Am 11. Mai 1892, heute vor 120 Jahren, ist es endlich soweit: Nach kaufmännischer Ausbildung in Köln und nachdem er französischen Destillateuren über die Schulter gesehen hatte, steht für Hugo Asbach der Entschluß fest, auf eigenen Füßen stehen zu wollen. In Rüdesheim am Rhein hebt er sein Unternehmen “Asbach & Co.” aus der Taufe. Besonders angetan hatte es ihm der Cognac, den er in Frankreich kennengelernt hatte.

Als Reaktion auf die Beschränkungen des Versailler Vertrages, der deutschen Herstellern die Bezeichnung “Cognac” verbat, bringt Hugo Asbach für Deutschland nach dem ersten Weltkrieg die noch heute gebräuchliche Bezeichnung “Weinbrand” auf den Weg.  Auch die allseits bekannten “Weinbrand Pralinen”, die es seit 1924 gibt, sind eine Kreation Hugo Asbachs.

Nicht unwesentlich am Erfolg der Firma beteiligt ist der Werbeslogan, der bereits seit 1937 exisiert (auch ein Jubiläum: 75 Jahre!), den viele von uns schon mit der Muttermilch aufgesogen haben: Im Asbach Uralt ist der Geist des Weines. Im folgenden kurzen Video werden Erinnerungen wach an eine Zeit, die irgendwie anders war:

(gefunden in youtube)

Im Jubiläumsjahr weiß das Traditionsunternehmen seine Vergangenheit zu schätzen, richtet aber gleichzeitig den Blick sehr wohl nach vorn. Auch wenn die Marke jahrzehntelang Kultstatus genoss,  …weiterlesen »

Buchzitat der Woche – Hermann Hesse

Vor 75 Jahren – Das Ende der zivilen Luftschiffahrt

Symbolisch für Ereignisse, die in der Vergangenheit der ungebremsten Fortschrittsgläubigkeit der Menschheit immer wieder einen Dämpfer versetzt haben, stehen der Untergang der “Titanic” sowie die Lakehurst-Katastrophe des Luftschiffes “Hindenburg”. Während sich der Untergang der “Titanic” vor einigen Tagen (15. April) bereits zum 100sten mal jährte, liegt die Hindenburg-Katastrophe in diesen Tagen 75 Jahre zurück. Innerhalb weniger Sekunde zerplatzte am 6. Mai 1937 ein Traum in einem riesigen Feuerball und 36 Menschen fanden in den Flammen den Tod.

Diese Zäsur beschreibt das Ende der zivilen Luftschiffahrt und den gleichzeitigen Beginn der Epoche der Zivilluftfahrt mit Flugzeugen.

Einen plastischen Eindruck davon, wie man auf der Hindenburg reiste, vermittelt die Reportage unter einestages Zeitgeschichten auf Spiegel Online.

 
Powered by Wordpress. Design by Bingo - The Web Design Experts.